Sind sie nun das sichtbare Zeichen einer Kultur des geschmacksverirrten Willkommen-Heißens oder sind sie nur fleisch(farben) gewordene Zeugnisse generationenübergreifenden Spießertums?
Hier Bilder aus zwei Gästebädern der näheren emotionalen Umgebung:
- Leberkäsefarbene Gästehandtücher, akkurat gefaltet.
- Ein Körbchen für frische leberkäsefarbene Gästehandtücher.
- Ein Körbchen für leberkäsefarbene gebrauchte Gästehandtücher. (Nimmt man jedes Mal ein frisches Tuch? Merkt man sich sein bereits benutztes und benutzt es beim nächsten Mal wieder? Wo bewahrt man seines dann auf? Faltet man es zusammen und legt es zuunterst in den frischen Stapel? Oder Seidenblumen raus, Handtuch rein, Seidenblumen drauf?
WAS genau trocknet man sich damit ab?) - Leberkäsefarbene Seidenblumen
- ein hautfarbenes Duftsäckchen mit leberkäsefarbenen Seidenblumen
- Eine fast leere Flasche Damen-Eau-de-toilette (Man kommt aus dem WC und hat sich des abgelaufenen Duftes der Gastgeberin bedient oder was?)
- Eine Kleiderbürste. Toll!
- Zwei Tonengel. Nicht anfassen, fliegen bestimmt runter.
- Eine Flasche mit roter Flüssigkeit. Isopropanol? Persico?



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